Der erste Schritt ist getan: Spatenstich für die Neue Gemeindehalle an der Hohenlohe-Allee

28.07.15 10:44

(ul) Sie hat der Gemeinde über Jahrzehnte gute Dienste geleistet, ist nun aber in die Jahre gekommen und aufgrund der Bausubstanz leider nicht mehr zu retten: Die Frage, wie und ob es mit der Erich-Fritz-Halle weitergehen soll oder auch nicht, hat die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat schon länger beschäftigt, als Torsten Kunkel Bürgermeister ist – und das sind nun auch schon 13 Jahre.

 

Seit Dienstag, 21. Juli 17.34 Uhr ist diese Frage nun endgültig geklärt: Unter einem strahlend blauen Himmel konnten Rathauschef, Bauamtsleiterin, Gemeinderäte, Vereinsvertreter, Planer und Architekten vor rund 130 geladenen Gästen den Spatenstich durchführen. 

 

Wo einst die Tennisplätze des TSV Pfedelbach zu finden waren, wird nun nach und nach die neue Gemeindehalle entstehen. Allein der Saal wird fast 500 Quadratmeter groß sein. Zum Vergleich: In der Erich-Fritz-Halle standen als Veranstaltungsfläche gerade einmal 275 Quadratmete zur Verfügung – für viele Veranstaltungen einfach zu wenig.  

 

Wenn die Halle – vermutlich das erste Mal bei der Einweihung zu Beginn des Jahres 2017 – voll besetzt ist, werden hier 960 Besucherinnen und Besucher Platz finden. Die Zeiten einer überfüllten Erich-Fritz-Halle wie zum Beispiel beim Seniorennachmittag sind damit endgültig vorbei und die eingebaute Lüftung wird künftig auch an heißen Hochsommertagen für kühle Köpfe sorgen.

 

Aufhorchen lässt Bürgermeister Kunkel bei seiner kurzen Begrüßungsrede mit der Information, dass die Halle aus den Rücklagen der Gemeinde ohne Kredit finanziert wird: Angesetzt sind 6,4 Millionen für die Halle und noch einmal 1,3 Millionen Euro für die Freianlage. Klar ist für Torsten Kunkel, dass es etwas in dieser Größenordnung in den nächsten Jahren nicht mehr geben wird.

 

Nach dem schweißtreibenden Spatenstich – das Thermometer zeigte deutlich über 30 Grad – feierten die Gäste in gemütlicher und beschatteter Atmosphäre. 

 

Die Erich-Fritz-Halle bleibt noch so lange in Betrieb, bis der Neubau abgeschlossen ist.  Dann wird es auch darum gehen, einen neuen Namen zu finden. Ein Name rund um das Weltkulturerbe Limes wäre hier gut vorstellbar, zur Namensfindung ist im Herbst ein Wettbewerb mit Bürgerbeteiligung geplant.

 


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