Weinbaumuseum

Das Weinbaumuseum von Pfedelbach ist ein einzigartiges Weinbaumuseum in Hohenlohe mit Gegenständen aus der Weinwirtschaft im Fürstenkeller mit Fürstenfass.

Baierbacher Str. 12 
74629 Pfedelbach

Pfedelbach liegt im Herzen des Hohenloher Landes und kann auf eine lange Weinbautradition zurückblicken:
Die Kunst des Weinbaus kam vermutlich schon mit den Römern lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1037 nach Pfedelbach. Seither wird sie mit viel Sachverstand und Geschick gepflegt. Etwa 1,5 bis 2 Millionen Liter Wein werden hier jährlich produziert.
Auch die Abgaben, die die Pfedelbacher im 18. Jahrhundert an ihre Landesherren entrichten mussten, wurden in Wein bezahlt. Eigens zu diesem Zweck ließ Fürst Ludwig Leopold zu Hohenlohe-Bartenstein im Jahr 1752 ein prachtvolles Fass bauen. Fassungsvermögen: 64.664 Liter!
Daraus könnte ein Mann 59 Jahre und 26 Tage Wein trinken, wenn er sich auf täglich drei Liter beschränkt.
Das Fürstenfass wurde 1986 aufwändig restauriert und ist heute die Hauptattraktion des Weinbaumuseums. Es ist das drittgrößte seiner Art in Süddeutschland.
Der Keller wurde bis 1994 von der Weinkellerei Hohenlohe bewirtschaftet. Die stattliche Sammlung an Weinbaugerätschaften besteht zu einem großen Teil aus Spenden und Leihgaben der Bürger Pfedelbachs.
Das Museum zeigt in einer einmaligen Atmosphäre die Geschichte und die Praxis des Weinbaus. Hier wird die Weinherstellung von der Lese bis zum Ausschank greifbar gemacht. Und das nicht nur in der „trockenen“ Theorie. Am Ende des Rundgangs darf probiert werden.
Das Weinbaumuseum hat keine festen Öffnungszeiten. Besichtigungen des Weinbaumuseums und des Fürstenfasses mit Kostproben von Wein und Sekt sind nach vorheriger Terminabstimmung im Rathaus bei:

Frau Gangl (Tel.: 07941 / 60 81- 11; regina.gangl@pfedelbach.de) möglich.


Bürgerinformationsbroschüre der Gemeinde Pfedelbach
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