Buchhorner See: Gemeinde Pfedelbach

Buchhorner See: Gemeinde Pfedelbach

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Hauptbereich

Der Buchhorner See

Der Buchhorner See liegt auf der Gemarkung des Pfedelbacher Ortsteils Buchhorn. Er hat keinen oberirdischen Zufluss, sondern speist sich aus Grundwasser aus dem oberhalb gelegenen Waldgelände bis Gleichen zu. Er hat eine Fläche von ca. 25.000 m², seine Wassertiefe beträgt bis zu 2,50 m und er liegt auf einer Höhe von 377 m ü. NN. Dem See entspringt der Pfedelbach, dessen Wasser früher eine Mühle im etwa 2 km entfernten Pfedelbach antrieb.

Aus einer Urkunde von 1473 wird der Verkauf von Gütern einschließlich See in Buchhorn durch Götz von Adelsheim an Hohenlohe ersichtlich. Im Lagerbuch von 1573 ist der 9 Morgen große See bereits Michael von Olnhausen gehörig. Der als Erbschenke derer von Olnhausen vermerkte Besitz war noch 1745 mit einer Mauer umgeben.

Das übrige Buchhorn lag gegenüber der Stelle, wo der Pfedelbach aus dem See abfließt, es war von wohlhabenden Bauern bewohnt. Die männlichen Nachkommen des adligen Bauerngeschlechts von Olnhausen leben heute in Frankfurt am Main. 1847 ging der Buchhorner See in den Besitz der Familie Oesterlein-Leng über, die Gemeinde erwarb das gesamte Seegelände im Jahr 1989.

Am 21. September 1949 brach der Damm des Buchhorner Sees. Die Wassermassen strömten durch einen 2 m breiten und tiefen Riss und richteten auf ihrem Weg über Wiesen, durch Scheunen und durch Hauskeller erhebliche Schäden an. Um den Buchhorner See entstanden ab 1957 die ersten Zeltplätze. Heute liegen drei Campingplätze an seinem Ufer, und er ist mehr und mehr zum Naherholungsgebiet geworden 

Nordöstlich des Sees hat die Gemeinde Pfedelbach 1965 das Buchhorner Wahrzeichen erbaut, den 38,5 m hohen Wasserturm mit einer Aussichtsplattform auf 35 m Höhe. Der Besucher genießt von dort eine herrliche Aussicht über die Hohenloher Ebene.

Die Gemeinde sanierte den See im Jahre 2004. Nach Ablassen des Wassers und Abfischen wurden 10.000 m³ Schlamm ausgebaggert und auf die umliegenden Felder ausgebracht. Der See wurde dadurch stellenweise bis zu einem Meter tiefer. Der Buchhorner See ist als öffentliches Badegewässer anerkannt und die Wasserqualität wird regelmäßig beprobt.

Badegewässersaison – Beprobung des Buchhorner Sees

Ein Badegewässer bringt jede Menge Spaß und Vergnügen. Doch muss die Kontrolle und Sicherheit im Blick behalten werden.

In ganz Europa gelten für die offiziellen Badegewässer dieselben einheitlichen Kriterien, nach denen Badeseen kontrolliert und bewertet werden. Die Ergebnisse der Bewertung sind öffentlich zugänglich. Für Baden-Württemberg betreibt das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung gemeinsam mit dem Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart auf den Internetseiten der Landesanstalt für Umwelt und Messungen Baden-Württemberg (LUBW) die „Badegewässerkarte Baden-Württemberg“. In der aktuellen Badegewässerkarte wird der Buchhorner See als empfehlenswertes Badegewässer mit ausgezeichneter Qualität geführt!

Im Hohenlohekreis werden auch in diesem Jahr wieder während der Badesaison die Badegewässer durch das Gesundheitsamt in regelmäßigen Abständen mikrobiologisch überwacht. Die letzte Beprobung des Buchhorner Sees am 20.05.2019 ergab wiederholt keine Beanstandung. Die jeweils aktuellen Überwachungsdaten können auf der Internetseite des Hohenlohekreises abgerufen werden.

An dem Prozess zur Ausweisung von Badegewässern sind auch die Bürger beteiligt. Das Ministerium macht darauf aufmerksam:“Die Badegewässerverordnung sieht in § 11 vor, dass der betroffenen Öffentlichkeit die Möglichkeit gegeben wird, sich insbesondere bei der Erstellung, Überprüfung oder Aktualisierung der jährlichen Liste der zu überwachenden Badegewässer durch die Gemeinden zu beteiligen. Zu diesem Zweck können Vorschläge, Bemerkungen und Beschwerden bei Gemeinden, aber auch bei den zuständigen unteren Gesundheitsbehörden und unteren Wasserbehörden bei Stadt- und Landkreisen vorgebracht werden.“ Primäre Ansprechpartner für die Bürger sind im Hohenlohekreis die Bürgermeisterämter der jeweiligen Gemeinden mit ihren jeweiligen Badegewässern. Bei gesundheitlichen Fragestellungen und Fragen zur Überwachung der Wasserqualität gibt das Gesundheitsamt weitere Auskünfte.

Rückmeldungen aller Art können an das Ordnungsamt Pfedelbach -Frau Haike Schramm (Telefonnummer: 07941 6081-52 oder E-Mail schreiben) – gerichtet werden.