Aktuelle Informationen zur Kinderbetreuung: Gemeinde Pfedelbach

Aktuelle Informationen zur Kinderbetreuung: Gemeinde Pfedelbach

Seitenbereiche

Sie verwendeten einen veralteten Browser. Bitte führen Sie für ein besseres Surf-Erlebnis ein Upgrade aus.
JavaScript scheint momentan in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert zu sein.
Bitte nehmen Sie eine Änderung dieser Einstellung vor und laden Sie die Webseite neu, um deren volle Funktionalität zu ermöglichen.

Hauptbereich

Erklärung der Erziehungsberechtigten über einen möglichen Ausschluss vom Betrieb der Kindertageseinrichtung / Kindertagespflege nach der Corona-Verordnung Kita und der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne

Um das Infektionsrisikos für alle am Betrieb der Kindertageseinrichtung / Kindertagespflege teilnehmenden Personen, für die Kinder ebenso wie für die pädagogischen Fachkräfte, die Tagespflegepersonen und alle weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu begrenzen, sieht die Corona-Verordnung Kita einen Ausschluss solcher Kinder von der Teilnahme am Betrieb der Kindertageseinrichtung / Kindertagespflege vor, 

  • die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
  • die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen. Solche Symptome sind

    • Fieber ab 38°C,
    • trockener Husten (nicht durch chronische Erkrankung verursacht, wie z. B. Asthma),
    • Störung des Geschmacks-oder Geruchssinns (nicht als Begleitsymptom eines Schnupfens).

Bei der Rückkehr aus einem anderen Staat, z. B. nach einer Urlaubsreise, kann zudem die „Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne“ den Besuch der Kindertageseinrichtung / Kindertagespflege ausschließen. Dies ist dann der Fall, wenn der andere Staat als sog. „Risikogebiet“ ausgewiesen ist. Die Einstufung als Risikogebiet erfolgt durch das Bundesministerium für Gesundheit, das Auswärtige Amt und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. Sie wird durch das Robert Koch-Institut auf seiner Internetseite veröffentlicht.

Sofern solche Ausschlussgründe Ihnen bekannt sind oder bekannt werden, sind Sie verpflichtet, 

  • die Einrichtung umgehend zu informieren,
  • den Besuch der Kindertageseinrichtung / Kindertagespflege Ihres Kindes zu beenden,
  • Ihr Kind bei Auftreten von Krankheitsanzeichen während der Betreuung umgehend abzuholen. 

 

§ 6 Absatz 2 der Corona-Verordnung Kita verpflichtet Sie dazu, schriftlich zu erklären, dass nach Ihrer Kenntnis keiner der Ausschlussgründe vorliegt und Sie die genannten Verpflichtungen erfüllen.  

Füllen Sie diese Erklärung bitte unbedingt aus und geben diese in der Kindertageseinrichtung Ihres Kindes ab.

Das Kultusministerium bietet die Gesundheitsbestätigung nun auch in den Sprachen Englisch, Französisch, Türkisch und Arabisch an. Die aktuellen Dokumente finden Sie auf der Homepage des Kultusministeriums.

Stand: 04.08.2020

Informationen zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kitas, Kindertagespflege und Schulen

Wie bereits angekündigt, hat das Landesgesundheitsamt in enger Abstimmung mit der Ärzteschaft sowie dem Sozial- und dem Kultusministerium eine Handreichung zum Umgang mit Krankheitssymptomen in Kindertages- und Kindertagespflegeeinrichtungen und Schulen erarbeitet.

Hier finden Sie den Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen (graphische und textliche Darstellung des Verfahrens).

In Zweifelsfällen steht es der Einrichtung zu, eine Bescheinigung zur Wiederzulassung in die Einrichtung/Schule zu verlangen. Den Vordruck finden Sie hier

Weiter finden Sie hier die Vorgehensweise für Einrichtungen und Schulen im Zusammenhang mit Coronafällen (Empfehlungen des Landesgesundheitsamtes).

Nach dieser Handreichung müssen Kinder und Jugendliche zu Hause bleiben, wenn mindestens eines der folgenden (akuten) Symptome vorliegt:

     

  • Fieber ab 38 Grad oder
  • Trockener Husten oder
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns.
  •  

Symptome einer chronischen Erkrankung sind nicht relevant.

Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie leichter oder gelegentlicher Husten bzw. Halskratzen, ist kein Grund Kinder/Jugendliche vom Besuch der Kita, der Kindertagespflege bzw. Schule auszuschließen. Hat jedoch eine Einrichtung trotzdem Bedenken, liegt es in ihrem Ermessen das Kind zur Abklärung nach Hause zu schicken bzw. zum Arzt.

Diese Vorgehensweise wurde vom Landesgesundheitsamt festgelegt und wird von der Gemeinde Pfedelbach so umgesetzt. 

Stand: 30.07.2020 Wichtige Informationen zu den Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Pfedelbach

Liebe Eltern, 

zunächst möchten wir uns bei Ihnen bedanken für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis in den vergangenen Wochen und Monaten. Besonderen Dank gilt unseren Erzieherinnen und Erziehern, die in dieser Zeit Außergewöhnliches geleistet haben.

Betrieb ab dem neuen Kindergartenjahr
In kleinen Schritten kommt die Normalität zurück – auch in unseren Kindertageseinrichtungen versuchen wir den Kindern, so gut es geht, den gewohnten Kindi-Alltag wieder zu ermöglichen.

Ab dem neuen Kindergartenjahr, sprich nach den Ferien, werden die Einrichtungen wieder die allgemeinen Öffnungszeiten anbieten. Der Alltag wird trotzdem durch die pandemiebedingten Vorschriften anders sein als bisher. Wir bitten Sie um Verständnis und Unterstützung bei der Vorgabenumsetzung des Landes im Kindergartenbetrieb. Es dient dem Schutz Ihrer Kinder, unserer Erzieher/innen und Ihrer Familie. Näheres zu den Einschränkungen und Abläufen erfahren Sie direkt von den Leitungen der jeweiligen Einrichtungen.

Öffnungszeiten
Bereits vor der Pandemie wurde beschlossen die Öffnungszeiten zum neuen Kindergartenjahr in bestimmten Einrichtungen anzupassen. Falls Ihre Einrichtung davon betroffen ist, werden Sie über die Einrichtungsleitung informiert.

Verzicht Kindergartengebühr/ Abrechnung Notbetreuung
Mitte März mussten durch Rechtsverordnung alle Einrichtungen schließen. Ab diesem Zeitpunkt war zunächst nur eine Notbetreuung möglich. Seit Ende Juni ist ein eingeschränkter Regelbetrieb wieder erlaubt. Der Gemeinderat hat deshalb in seiner Sitzung am 29.07.2020 beschlossen:

  • Auf die Erhebung der regulären Kindergartengebühren für die Monate April, Mai und Juni 2020 für die gemeindlichen Kindertageseinrichtungen wird verzichtet
  • Für die Monate Mai und Juni 2020 wurde eine erweiterte Notbetreuung angeboten mit täglich 6 Stunden Betreuungszeit (7:30 Uhr – 13:30 Uhr). Hierfür werden die Kindergartengebühren auf Grundlage der verlängerten Öffnungszeiten erhoben und nach Inanspruchnahme tageweise abgerechnet
  • Für Kinder, die im Rahmen der Notbetreuung bis Ende April 2020 betreut wurden, werden keine Gebühren erhoben. Dies soll als Unterstützung der Gemeinde für die Personen und Familien gewertet werden, die durch ihre Tätigkeiten im Rahmen der kritischen Infrastruktur einen wichtigen und wertvollen Dienst für die Gesellschaft geleistet haben.
  • Ab Ende Juni werden für die reduzierten Betreuungszeiten aufgrund der örtlichen Personalsituation oder der räumlichen Gegebenheiten im erweiterten Regelbetrieb die Kindergartengebühren im Monat Juli anteilig zurückerstattet. 

Die Rückerstattung wurde vom Gemeinderat wie folgt festgelegt:

Durchschnittliche Betreuungszeit in der Regelbetreuung                      30,5 Std./Woche
Eingeschränkte Betreuung von 7.30 bis 12.30 Uhr
in den Kindertageseinrichtungen Nonnenberg und Untersteinbach           25 Std./Woche
Das entspricht 82 %, somit sind 18 % der Kindergartengebühr zu erstatten.

Durchschnittliche Betreuungszeit in der Ganztagesbetreuung             52,5 Std./Woche
Eingeschränkte Betreuung von 7.00 bis 15.15 Uhr
in der Kindertageseinrichtung Kindernest Nord-West                                 41 Std./Woche

Das entspricht 78 %, somit sind 22 % der Kindergartengebühr zu erstatten.

Kindergartengebühr 2020/2021
Für das neue Kindergartenjahr hat der Gemeinderat in seiner Sitzung mehrheitlich die Anpassung der Kindergartengebühr beschlossen. Auf Antrag aus den Reihen des Gemeinderates erhöhen sich die Gebühren ab September um 4% auf- oder abgerundet auf volle Euro.

Gesundheitsbestätigung
Die Gesundheitsbestätigung ist zu Beginn des neuen Kindergartenjahres erneut schriftlich in der Einrichtung vorzulegen. Das Formular erhalten Sie hier

Erkältungssymptome Stand: 04.08.2020
Diese Vorgehensweise wurde vom Landesgesundheitsamt festgelegt und wird von der Gemeinde Pfedelbach so umgesetzt:

Informationen zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Kitas, Kindertagespflege und Schulen

Wie bereits angekündigt, hat das Landesgesundheitsamt in enger Abstimmung mit der Ärzteschaft sowie dem Sozial- und dem Kultusministerium eine Handreichung zum Umgang mit Krankheitssymptomen in Kindertages- und Kindertagespflegeeinrichtungen und Schulen erarbeitet.

Hier finden Sie den Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen (graphische und textliche Darstellung des Verfahrens).

In Zweifelsfällen steht es der Einrichtung zu, eine Bescheinigung zur Wiederzulassung in die Einrichtung/Schule zu verlangen. Den Vordruck finden Sie hier

Weiter finden Sie hier die Vorgehensweise für Einrichtungen und Schulen im Zusammenhang mit Coronafällen (Empfehlungen des Landesgesundheitsamtes).

Nach dieser Handreichung müssen Kinder und Jugendliche zu Hause bleiben, wenn mindestens eines der folgenden (akuten) Symptome vorliegt: 

  • Fieber ab 38 Grad oder
  • Trockener Husten oder
  • Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns.

Symptome einer chronischen Erkrankung sind nicht relevant.

Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie leichter oder gelegentlicher Husten bzw. Halskratzen, ist kein Grund Kinder/Jugendliche vom Besuch der Kita, der Kindertagespflege bzw. Schule auszuschließen. Hat jedoch eine Einrichtung trotzdem Bedenken, liegt es in ihrem Ermessen das Kind zur Abklärung nach Hause zu schicken bzw. zum Arzt.

Infoveranstaltung Naturgruppe im Kindergarten Heuberg
Die Vorbereitungen der Naturgruppe im Kindergarten Heuberg laufen auf Hochtouren. Gerne möchten wir alle interessierten Eltern zu einer Informationsveranstaltung am 15.09.2020 um 17 Uhr in das Bürgerhaus in Heuberg einladen.

Eine Anmeldung bis spätestens 07.09.2020 ist erforderlich per E-Mail oder Tel. Telefonnummer: 07941 6081-11.

 

Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie einen angenehmen Sommer, auch wenn dieser in diesem Jahr für alle anders als gewohnt sein wird.

Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen

 

Torsten Kunkel
Bürgermeister

Stand 25.06.2020

Von 29. Juni 2020 an sollen alle Kinder wieder regelmäßig ihre Kindertageseinrichtungen besuchen können. Grundlage für die Öffnung der Kitas für einen Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen sind die vorläufigen Ergebnisse der Kinderstudie.

Die letzten Wochen waren eine Herausforderung für die Eltern und für unsere Kindergartenteams.

Mit Schreiben vom 16. Juni 2020 hat das Kultusministerium nun „eine Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020“ angekündigt, der auch für das Kindergartenjahr 2020/2021 gilt.

Im „Konzept zur Öffnung der Kindertageseinrichtungen in Baden-Württemberg“ sind die Rahmenbedingungen festgehalten, unter denen der Regelbetrieb unter Pandemiebedingung stattfinden soll. Die Umsetzung und konkrete Ausgestaltung obliegt der Kindertageseinrichtung und dem Träger. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass „die jeweilige Situation vor Ort maßgeblich ist für den zeitlichen Rahmen, in dem die Betreuung stattfinden kann“. Unser Ziel ist es, die gewohnte Betreuungszeit anzubieten, dies ist aufgrund der örtlichen Personalsituation oder der räumlichen Gegebenheiten nicht in allen Einrichtungen möglich.

Folgende Betreuungszeiten können demnach angeboten werden:

Kindergarten Heuberg:
Regelbetreuung inkl. Nachmittage

Kindergarten Windischenbach:
Regelbetreuung inkl. Nachmittage
Verlängerte Öffnungszeit

Kindergarten Nonnenberg:
Regelbetreuung von 7.30 – 12.30 Uhr, die Betreuungszeit am Nachmittag entfällt
Verlängerte Öffnungszeit

Kindergarten Untersteinbach:
Regelbetreuung von 7.30 – 12.30 Uhr, die Betreuungszeit am Nachmittag entfällt.
Verlängerte Öffnungszeit
Ganztagesbetreuung von 7.00 bis 14.30 Uhr

Kindernest Nord-West:
Verlängerte Öffnungszeit
Ganztagesbetreuung von 7.00 bis 15.15 Uhr

Die Neuaufnahmen sind ab 01. Juli 2020 vorgesehen. Diesbezüglich werden wir telefonisch bzw. schriftlich Kontakt mit den Eltern aufnehmen.

Für einige Familien wird dies neue organisatorische Herausforderungen mit sich bringen, aber im Moment ist eine andere Lösung leider nicht darstellbar. Dafür bitten wir Sie um Verständnis.

Für die Umsetzung des Konzeptes des Kultusministeriums gelten wichtige Regeln. Wir bitten Sie, sich an die Vorgaben zu halten, damit der Kindergartenbetrieb aufrechterhalten werden kann und Neuinfektionen – und damit auch wieder die Schließung des Kindergartens – vermieden werden können.

Eine Abstandsregelung für die Kinder untereinander besteht nicht. Die Umsetzung von Vorschriften und konkrete Ausgestaltung erfolgen durch die jeweiligen Einrichtungsleitungen. Für den Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gelten jedoch strenge Regeln, unter anderem müssen Betreuungsgruppen strikt voneinander getrennt bleiben.

Wichtig ist, dass nur gesunde Kinder ohne Krankheitsanzeichen betreut werden. Die Eltern müssen eine Gesundheitserklärung abgeben, hier zum Download. Ohne diese können die Kinder ab 29.06.2020 die Kindertageseinrichtung nicht besuchen. Es gilt weiterhin Betretungsverbot für alle Beteiligten, die selbst oder deren Familienmitglieder Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Geruchs- und Geschmacksstörungen, Fieber, Husten sowie Halsschmerzen, aufweisen.

Wir weisen darauf hin, dass die Eltern eines Kindes, das aufgrund relevanter Vorerkrankungen zu einer Risikogruppe gehört, dafür verantwortlich sind, mit dem Kinderarzt zu klären, ob der Besuch einer Kindertageseinrichtung gesundheitlich verantwortbar ist. Bitte legen Sie eine entsprechende Bescheinigung des Arztes in Ihrer Einrichtung vor.

Im Fall einer Erkrankung mit ungeklärten Symptomen kann das Kind vom Kindergartenbesuch bis zur medizinischen Klärung ausgeschlossen werden. Dafür muss ein ärztliches Attest für den Ausschluss einer COVID-19-Erkrankung vorgelegt werden. Die Kosten hierfür werden vom Träger zurückerstattet.

Die Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen der Kindertageseinrichtungen erfordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an Disziplin und aktiver Mitwirkung, da sonst das Risiko eines örtlichen Infektionsgeschehens besteht, mit der Folge, dass die Gruppe bzw. die Einrichtung seitens der Gesundheitsbehörden wieder geschlossen werden muss.

Danke für Ihre Mitarbeit unter diesen Bedingungen in einer für uns alle nicht einfachen Zeit.

 

 

 

Stand 17.06.2020 - Rückkehr zu einem Regelbetrieb ab 29. Juni 2020 unter Pandemiebedingungen

Die Landesregierung hat ihre Planungen für die Wiederaufnahme des Regelbetriebs in den Kindergärten vorgelegt.

Die schrittweise Öffnung der Kindertageseinrichtungen erfolgt in vier Phasen, entsprechend dem Beschluss der Jugend- und Familienministerkonferenz vom 28. April 2020, „Gemeinsamer Rahmen der Länder für einen stufenweisen Prozess zur Öffnung der Kindertagesbetreuungsangebote von der Notbetreuung hin zum Regelbetrieb im Kontext der Corona-Pandemie".

In Baden-Württemberg wurden bislang die Phasen 1 bis 3 umgesetzt:

Phase 1 mit der Notbetreuung ab 17. März 2020,

Phase 2 mit der erweiterten Notbetreuung ab 27. April 2020 und

Phase 3 mit dem eingeschränkten Regelbetrieb seit 18. Mai 2020.

Phase 4 mit dem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen steht jetzt ab dem 29. Juni 2020 zur Umsetzung an. Die aktuell laufende Notbetreuung endet an diesem Datum.

Oberste Priorität hat weiterhin der Schutz der Gesundheit. Das Gelingen des Konzeptes erfordert deshalb zwingend die Solidarität, Achtsamkeit und aktive Mitwirkung aller Beteiligten. Werden die Regeln zur Öffnung der Kindertageseinrichtungen nicht eingehalten, erhöht sich das Risiko eines konkreten Infektionsgeschehens mit der Folge, dass die Einrichtung wieder geschlossen werden muss. Dies bedeutet, dass Kinder, sowie das beteiligte Personal in eine 14-tägige Quarantänemaßnahme müssen.

Grundlagen für den Kita-Betrieb

Die nachstehenden Grundlagen für den Kita-Betrieb gelten ab 29. Juni 2020 und sollen auch für das kommende Kindergartenjahr 2020/21 ihre Gültigkeit haben, sofern es nicht aus Gründen des Infektionsgeschehens wieder zu Einschränkungen oder zu weiteren Erleichterungen kommt.

Es ist auf eine möglichst stabile und konstante Zusammensetzung der Gruppen (Kinder wie auch Beschäftigte) zu achten. Im Regelfall besuchen die Kinder die Gruppe, die sie vor Schließung der Kita besucht haben. Neuaufnahmen von Kindern und deren Eingewöhnung werden wieder in Absprache mit der Kindergartenleitung erfolgen.

Für den Kita-Betrieb ist wesentlich, dass ausschließlich gesunde Kinder ohne Anzeichen der Krankheit SARS-CoV-2 betreut werden. Häufige Symptome sind Störungen des Geruchs- und Geschmacksinns, Fieber oder Husten. Auch die Eltern müssen gesund sein, ebenso andere Personen, die das Kind zur Kinderbetreuung bringen, sowie sämtliche Mitglieder des Hausstandes.

Mit Beginn des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen ab dem 29. Juni 2020 sowie zu Beginn des neuen Kindergartenjahres haben die Eltern eine entsprechende schriftliche Erklärung abzugeben, die dokumentiert wird. Diese wird in der jeweiligen Einrichtung verteilt. Sollten Eltern diese Regelung nicht einhalten, ist die Einrichtung berechtigt, das Kind von der weiteren Betreuung auszuschließen.

Eltern eines Kindes, das aufgrund relevanter Vorerkrankungen zu einer Risikogruppe gehört, sind dafür verantwortlich, mit dem Kinderarzt zu klären, ob der Besuch einer Kindertageseinrichtung für ihr Kind gesundheitlich verantwortbar ist. Die Einrichtung wird eine entsprechende ärztliche Bescheinigung verlangen.

Grundsätzlich gelten weiterhin Betretungsverbote für alle Beteiligten, die selbst oder deren Familienmitglieder an SARS-CoV-2 erkrankt sind oder entsprechende Krankheitssymptome zeigen.

Schließtage in den Sommerferien

In den Sommerferien werden die Einrichtungen wie bereits geplant schließen. Es findet aufgrund der sehr geringen Nachfrage keine Ferienbetreuung statt.

Stand 25.05.2020 - Ausweitung der Notfallbetreuung auf eingeschränkten Regelbetrieb

Um alle Eltern zu entlasten, ist es nach wie vor das Ziel der Gemeinde, das Betreuungsangebot schrittweise auszubauen. Dazu werden weitere Kinder, zumindest tageweise, ein Betreuungsangebot erhalten.

 

Unsere Kindergartenleitungen werden jetzt aufgrund der Bedarfsmeldungen in den Fragebögen weitere Gruppen eröffnen bzw. in die bestehenden Gruppen weitere Kinder aufnehmen. Alle Eltern, die diesen Fragebogen HIER bisher noch nicht abgegeben haben, bitten wir dringend um Rückgabe bis spätestens Freitag, 29.05.2020. Falls Eltern keinen Bedarf haben, sollte der Fragebogen trotzdem abgegeben werden und oben bei „Betreuung ab“ dann „Kein Bedarf“ eingetragen werden.

 

Da aufgrund der gesetzlichen Vorgaben max. 50 % der Kinder gleichzeitig in der Kita anwesend sein dürfen, ist folgendes weiteres Vorgehen geplant:

 

Reduzierung der Betreuungszeit für die bereits aufgenommenen Kinder auf die Tage, die aufgrund der Berufstätigkeit der Eltern (entsprechend dem vom Arbeitgeber bestätigten Bedarf) bzw. des vorliegenden Förderbedarfs tatsächlich benötigt werden ab Dienstag, 02.06.2020. Hierzu kommen die Kindergartenleitungen direkt auf die betroffenen Eltern zu.

 

Gleichzeitig schrittweise Aufnahme weiterer Kinder in folgender Reihenfolge:

 

a)    Kindeswohlgefährdung:
       Bestätigung öffentlicher Jugendhilfeträger erforderlich
       Ziel: tägliche bzw. tageweise Betreuung

b)    Besonderer Förderbedarf:
       Einzelfallentscheidung Gemeinde/Kiga-Leitung
       Ziel: 2 Tage pro Woche

c)    Kinder berufstätiger Eltern (mit Präsenzpflicht bzw. Homeoffice mit Präsenzpflicht, entsprechend dem
       vom Arbeitgeber bestätigten Bedarf)
       Ziel: tägliche bzw. tageweise Betreuung

d)    Vorschulkinder (entsprechend den Platzkapazitäten in den vorhandenen Gruppen):
       Ziel: 2 Tage pro Woche

e)    Alle weiteren Kinder (entsprechend den Platzkapazitäten in den vorhandenen Gruppen):
       Ziel: 1 Tag pro Woche

 

Die Kindergartenleitungen erarbeiten hierzu einen Zeitplan zur Umsetzung entsprechend den jeweiligen räumlichen und personellen Möglichkeiten, die in jeder unserer Kindertageseinrichtungen unterschiedlich sind. Die betroffenen Eltern werden anschließend direkt über die Kiga-Leitungen über den Aufnahmezeitpunkt ihres Kindes informiert. Wir bitten zu beachten, dass nur Kinder aufgenommen werden können, für die die Fragebögen HIER bzw. die Anträge auf Notfallbetreuung HIER und die entsprechenden Arbeitgeberbescheinigungen HIER abgegeben wurden. Die Aufnahme erfolgt nach Eingang der Anmeldungen, wenn alle Unterlagen (einschließlich ggf. notwendiger Bescheinigungen) vollständig vorliegen.

 

Außerdem bitten wir dafür um Verständnis, dass nicht in allen Kindertageseinrichtungen der Gemeinde die Aufnahme von weiteren Kindern (welche die gleichen Kriterien erfüllen) zum gleichen Zeitpunkt realisiert werden kann, da sich die räumlichen und personellen Voraussetzungen unterscheiden. Jede Kita setzt hierzu ihren eigenen Zeitplan um, weshalb heute auch noch keine konkreten Termine veröffentlicht werden.

 

Generell gilt, dass sich die Gemeinde eine Reduzierung der Betreuungszeiten vorhält, sobald sich Änderungen in den persönlichen Verhältnissen der Familien ergeben und weitere Betreuungsplätze benötigt werden, um möglichst vielen Eltern ein Angebot machen zu können. Ziel ist es nach wie vor, die Betreuungsmöglichkeiten schrittweise weiter auszubauen, wenn dies im Rahmen der personellen Möglichkeiten und im Hinblick auf den Infektionsschutz machbar ist.

 

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der Vorgaben zum Infektionsschutz ein Gruppenwechsel (z. B. weil eine andere Betreuungszeit benötigt wird bzw. gewünscht ist) nicht möglich ist. Eine Durchmischung der Kinder ist ausgeschlossen.

 

Ausgeschlossen von der Betreuung bleiben weiterhin Kinder, die in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer infizierten Person hatten sowie Kinder, die Symptome eines Atemweginfekts oder erhöhte Temperatur zeigen.

 

 

Stand 20.05.2020 - Ausweitung der Notfallbetreuung auf eingeschränkten Regelbetrieb

Nachdem zwischenzeitlich ein weiterer Schritt in Richtung Öffnung vollzogen wurde und in den Kindertageseinrichtungen der Gemeinde zusätzlich zur erweiterten Notfallbetreuung nochmals Betreuungsplätze geschaffen wurden, wird in einem nächsten Schritt eine weitere Öffnung vollzogen, die möglichst vielen Eltern (voraussichtlich nur tageweise) eine Betreuung ermöglichen wird. Hierzu findet am kommenden Montag eine Besprechung mit den Kindergartenleitungen statt. Über das Ergebnis dieser Besprechung werden wir auf unserer Homepage informieren.

Um den Bedarf der Eltern zu erfragen, bitten wir nochmals alle Eltern, die dies bisher noch nicht gemacht haben, um Ausfüllung des Fragebogens und Rückgabe an das Rathaus. Entsprechend den räumlichen und personellen Kapazitäten in den jeweiligen Kindertageseinrichtungen werden wir anschließend in enger Absprache mit unseren Kindergartenleitungen diese weiteren Betreuungsplätze schaffen.

Bereits heute bitten wir aber dafür um Verständnis, dass dies nur schrittweise erfolgen kann.

 

Die Gemeinde erreichte heute ein Schreiben des Verbandes Bildung und Erziehung, welches wir unseren Kindergarteneltern gerne zur Verfügung stellen möchten:
Schrittweise Kitaöffnung: VBE fordert stärkere Unterstützung durch das Kultusministerium

Stand 19.05.2020 - Ausweitung der Notfallbetreuung auf eingeschränkten Regelbetrieb

Nachdem von Seiten des Landes keine detaillierten Festlegungen zur Öffnung der Kindertagesstätten getroffen wurden erreichten die Gemeinde am 16.05.20 gemeinsame Orientierungshinweise der kommunalen und kirchlichen Trägerverbände, welche die Basis für die nach der neuesten Corona-Verordnung zugelassene weitere Öffnung der Kindertagesstätten bilden sollen. Daraufhin fand gestern eine Besprechung mit den Kindergartenleiterinnen statt, um die weitere Vorgehensweise festzulegen.

Nach wie vor werden in unseren Einrichtungen Kinder aufgenommen, deren Eltern die Kriterien der erweiterten Notfallbetreuung erfüllen. Die entsprechenden Antragsformulare finden Sie hier: 

Antrag Notbetreuung
Bescheinigung des Arbeitgebers zur Präsenzpflicht und Unabkömmlichkeit des Arbeitnehmers    

In einem weiteren Schritt werden zunächst folgenden Kindern (sobald alle Antragsunterlagen komplett sind) weitere Betreuungsplätze zur Verfügung gestellt:

Kinder mit besonderem Förderbedarf (die Gemeinde prüft hier in Zusammenarbeit mit ihren Kindergartenleitungen jeden Einzelfall)

Kinder von berufstätigen Eltern (Präsenzpflicht am Arbeitsplatz erforderlich bzw. Arbeit im Homeoffice mit Onlinepräsenzzeiten, Bescheinigung erforderlich)


In einem nächsten Schritt: Vorschulkinder

Die Gemeinde hat hierzu bereits letzte Woche einen Fragebogen veröffentlicht, mit dem diese Angaben ermittelt wurden. Diese Fragebögen sollten bei Bedarf von allen Eltern nach wie vor ausgefüllt werden. Nach Prüfung der vollständigen Antragsunterlagen erhalten die betroffenen Eltern direkt eine Rückmeldung. Wir bitten aber bereits heute dafür um Verständnis, dass die Gemeinde leider nicht jeden Betreuungswunsch erfüllen kann. Außerdem erfolgt eine Zusage für einen Betreuungsplatz unter dem Vorbehalt, dass lediglich zu dringend benötigten Zeiten eine Betreuung gewährt wird. Die Gemeinde behält sich vor, die gewährten Zeiten zu reduzieren, wenn eine Ausweitung der Betreuung für weitere Kinder dies erfordert.

Kindertageseinrichtungen auch in den Pfingstferien geöffnet
Alle Eltern, deren Kinder in unseren Tageseinrichtungen betreut werden, bitten wir auch zu beachten, dass aufgrund der aktuellen Situation in den bevorstehenden Pfingstferien keine Schließungen stattfinden. Damit möchte die Gemeinde diejenigen Eltern unterstützen, die dringend eine Betreuung benötigen. Ob dies auch in den Sommerferien so gehandhabt werden soll, wird zu einem späteren Zeitpunkt noch festgelegt.

Bitte verfolgen Sie auch weiterhin die Hinweise hier auf der Homepage der Gemeinde, die laufend aktualisiert wird.

Stand 14.05.2020 - Elternbrief Bürgermeister Torsten Kunkel:

Ausweitung der Notfallbetreuung auf eingeschränkten Regelbetrieb

Liebe Eltern,

der Städte- und Gemeindetag Baden Württemberg hat beim Kultusministerium weiter nachdrücklich darauf gedrängt einen Rahmen zur schrittweisen Öffnung von Kitas und Kindertagespflege zu erhalten.

Am heutigen Nachmittag gegen 17 h hat uns die Pressemitteilung 52/2020 vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport erreicht

Aufgrund der kurzen Vorlaufzeit bis Montag, 18.05.2020 wird es jedoch nicht möglich sein, die organisatorischen und personalrechtlichen Maßnahmen für die vorgesehene Öffnung der Kindertagesstätten in Richtung eines in großen Teilen neu zu organisierenden Regelbetriebs rechtzeitig umzusetzen, wofür ich um Ihr Verständnis bitte.

Am heutigen Nachmittag hat ein Gespräch mit den Kindergartenleiterinnen stattgefunden, bei dem es um die schrittweise Öffnung ging, damit wir baldmöglichst weiteren Kindern eine Betreuungsmöglichkeit in unseren Tageseinrichtungen ermöglichen können.

Hierzu bitte ich Sie, wenn Sie einen dringenden Bedarf haben, den Fragebogen zum erweiterten Regelbetrieb auszufüllen und uns zukommen zu lassen.

Sobald alle Fragestellungen geklärt sind, werden wir schnellst möglich eine Entscheidung zu Ihren Betreuungswünschen treffen. Hier sind wir aber an die Vorgaben des Landes gebunden, die wir auch strikt einhalten müssen und werden!

Es ist aber jetzt schon absehbar, dass nicht alle Ihre Wünsche erfüllt werden können. Wir werden aber unser Möglichstes tun, um Sie bestmöglich zu unterstützen.

In diesem Zusammenhang weise ich ausdrücklich darauf hin, dass die Schließung der Kindergärten auch in Pfedelbach eine behördliche Anweisung des Landes Baden-Württemberg ist und die Gemeindeverwaltung nicht dazu befugt ist Einzelfalllösungen zu veranlassen, diese Schließung durch gemeindlich getroffene Maßnahmen zu lockern. Dies wäre ein Verstoß gegen die Corona Verordnung des Landes. Hierfür bitte ich ausdrücklich um Verständnis, dass weder die Gemeindeverwaltung, noch der Gemeinderat noch ich andere Anweisungen hierzu geben dürfen.

Bitte verfolgen Sie auch weiterhin die Hinweise auf der Homepage der Gemeinde, die laufend aktualisiert wird.

Bleiben Sie gesund.

Mit freundlichen Grüßen 

Torsten Kunkel, Bürgermeister

Gemeinsame Pressemitteilung von Kultusministerium, Städtetag, Gemeindetag und Landkreistag zur schrittweisen Öffnung von Kitas und Kindertagespflege

Fragebogen zum erweiterten Regelbetrieb

Stand 13.05.2020

Liebe Eltern,

von Landesseite wurde angekündigt, dass die Kinderbetreuung ab 18.05.2020 wieder möglich sein soll. Leider gibt es aber bisher keinerlei weiteren Vorgaben von Seiten des Landes wie der Betrieb stattfinden kann/darf.

Auch wir, die Kindergartenleitungen, das für die Kindergärten zuständige Personal im Rathaus und auch ich warten stündlich auf entsprechende Vorgaben und Hinweise. Sobald uns diese vorliegen werden wir schnellst möglich mit der Umsetzung beginnen, um die Kinderbetreuung nach den dann gemachten Vorgaben zu ermöglichen.

Anbei habe ich Ihnen die aktuelle Verlautbarung (vom gestrigen Abend, 12.05.2020) zum Thema Kinderbetreuung vom Gemeindetag Baden-Württemberg beigefügt. Auch eine für die Kindergartenleitungen und Gemeindeverwaltung sehr unbefriedigende Situation!!!

1) Kinderbetreuung ab 18.05.2020

Bzgl. der Umsetzung der angekündigten nochmaligen Ausweitung der Betreuungsmöglichkeiten in der Kinderbetreuung gibt es leider noch immer keine Konkretisierung des Landes. Der Gemeindetag ist daher mehrfach, zuletzt auf Leitungsebene, an das Kultusministerium herangetreten und hat die diesbezügliche Dringlichkeit hinterlegt. Zugleich wurde auch der ausdrückliche Hinweis gegeben, dass eine erfolgreiche Umsetzung zum 18. Mai 2020 angesichts der kurzen

Vorlaufzeit nicht mehr gewährleistet werden kann. Vor wenigen Minuten hat das Kultusministerium mitgeteilt, dass der Verordnungstext kurzfristig fertiggestellt werden und morgen in die Beratung der Lenkungsgruppen eingebracht werden soll. Die Lenkungsgruppe tagt nach unserer Kenntnis am späten Nachmittag.  Aus Sicht des Kultusministeriums kann in den Kitas mit dem Übergang in den reduzierten Regelbetrieb ab dem 18.5. begonnen werden, wo noch freie Betreuungskapazitäten bestehen. Der Gemeindetag geht davon aus, dass auch die neuen Regelungen ab dem 18. Mai in der CoronaVO festgeschrieben werden. Verbindliche oder auch weitergehende Informationen liegen uns leider zum jetzigen Zeitpunkt dazu aber nicht vor.

Bitte verfolgen Sie die Hinweise auf der hier auf der Homepage. Diese wird laufend aktualisiert!

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Kunkel 

Bürgermeister

 

Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier

Stand 30.04.2020

Ausweitung der Betreuungszeit in den gemeindlichen Kindertageseinrichtungen um eine Stunde täglich ab 04.05.2020 (Künftig: Betreuung von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr möglich)

Aussetzung der Elternbeiträge auch für den Monat Mai

Die baden-württembergische Landesregierung hat am 20.04.2020 entschieden, die derzeit geltenden Regelungen zur Notfallbetreuung an Schulen und in Kindertageseinrichtungen ab Montag, 27.04.2020 auszuweiten.

Für Schülerinnen und Schüler an Grundschulen und den Klassenstufen 5 bis 7 der auf der Grundschule aufbauenden Schulen sowie Kindern in Kindertageseinrichtungen wurde eine erweiterte Notbetreuung eingerichtet.

Berechtigt zur Teilnahme sind nicht nur wie bisher Kinder, deren Eltern in der kritischen Infrastruktur beschäftigt sind, sondern auch dann, wenn beide Erziehungsberechtigte bzw. die oder der Alleinerziehende außerhalb der Wohnung eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit wahrnehmen, von ihrem Arbeitgeber unabkömmlich gestellt sind, eine entsprechende Bescheinigung vorlegen und durch diese Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind. Außerdem bedarf es der Erklärung beider Erziehungsberechtigter oder von der oder dem Alleinerziehenden, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Die Gemeinde hat in allen Pfedelbacher Kindertageseinrichtungen eine Notfallbetreuung eingerichtet. Diese Kinder werden in möglichst kleinen Gruppen in den Einrichtungen betreut, die sie bisher bereits besucht haben. Allerdings handelt es sich bei diesem Angebot weiterhin um eine (eingeschränkte) Notbetreuung, wofür  wir um Verständnis bitten.

Die Gemeinde wird die Notfallbetreuung weiter ausbauen und diese ab Montag, 04.05.2020 in allen Kindertageseinrichtungen in der Zeit von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr (bisher nur bis 12.30 Uhr) anbieten.

Sofern die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um für alle teilnahmeberechtigten Kinder die Notbetreuung zu ermöglichen, werden vorrangig folgende Kinder aufgenommen:

  • bei denen mindestens einer der Erziehungsberechtigten oder die oder der Alleinerziehende in der kritischen Infrastruktur tätig und unabkömmlich ist,

  • für die der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe feststellt, dass die Teilnahme an der Notbetreuung zur Gewährleistung des Kindeswohls erforderlich ist oder

  • die im Haushalt einer oder eines Alleinerziehenden leben. 

Wir möchten darauf hinweisen, dass Kinder, die in Kontakt zu einer infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem Kontakt mit einer infizierten Person noch keine 14 Tage vergangen sind oder die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur aufweisen, vom Besuch der Einrichtung grundsätzlich ausgeschlossen sind.

Da derzeit alle Kindertageseinrichtungen geschlossen sind, wurde die Erhebung der Elternbeiträge für die Monate März und April zunächst ausgesetzt. Auch für den Monat Mai werden die Elternbeiträge weiterhin ausgesetzt. Für die bisherige Notbetreuung werden anteilige Elternbeiträge fällig. Für die erweiterte Notbetreuung (6 Stunden Betreuungszeit pro Tag) ab 04.05.2020 wird der derzeit gültige Elternbeitrag für verlängerte Öffnungszeiten in Rechnung gestellt.

Falls Eltern von dieser Möglichkeit Gebrauch machen möchten, melden Sie sich bitte telefonisch im Rathaus Pfedelbach bei Frau Jennifer Grauer unter der Telefonnummer Telefonnummer: 07941/6081-51.

Nutzen Sie auch unsere Formulare zum Download:

Erklärung zur erweiterten Notbetreuung

Bescheinigung des Arbeitgebers zur Präsenzpflicht und Unabkömmlichkeit des Arbeitsnehmers

Zur Notbetreuung an den Schulen werden die Eltern direkt über die Schulen informiert. Informationen hierzu sind auch auf der Homepage der jeweiligen Schule eingestellt.

Ziel der Gemeinde ist es, eine bestmögliche Betreuung in dieser Ausnahmesituation anzubieten, wir bitten jedoch bereits heute dafür um Verständnis, dass dies auch weiterhin nur eingeschränkt möglich ist. 

Am 06.05.2020 wurde durch das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg die schrittweise Öffnung der Schulen und Kindertageseinrichtungen angekündigt. Zu erwarten war, dass mit einer Änderung der Coronaverordnung die ersten Schritte des vom Land kommunizierten „Stufenfahrplans“ regelungstechnisch umgesetzt werden. Klar ist zwischenzeitlich, dass die nun angekündigte nochmalige Erweiterung der Notbetreuung in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebs auch weiterhin auf der rechtlichen Grundlage der Coronaverordnung erfolgen wird.

Sobald diese Grundlagen vorliegen, wird die Gemeinde hier entsprechende Informationen veröffentlichen.